Lebermetastasen (bei histologisch gesichertem Adenokarzinom der rechten Colonflexur)




Originalbefund: In beiden Leberlappen echoreiche Raumforderungen bis 60 mm Größe. Nach Gabe eines Kontrastmittels früharterielles Anfluten (Zielläsion rechter Leberlappen), danach rasches deutliches Auswaschen. Befund passend zu Metastasenleber, vereinbar mit gefäßreicher Neoplasie.


Kommentar: Die hier gezeigten hypervaskularisierten Metastasen sind charakterisiert durch ein rasches Anfluten des Kontrastmittels im gesamten Bereich. In der portalvenösen Phase kommt es bereits zum fast vollständigen "Wash-Out" (schnelleres Abfluten des Kontrastmittels verglichen mit dem umgebenden gesunden Lebergewebe).

Lebermetastasen (bei histologisch gesichertem kleinzelligen Bronchialkarzinom)




Originalbefund: Die Raumforderung in Segment III randständig lässt sich gut als echoarm, zentral echoreich von 18 x 19 mm Größe abgrenzen. Nach Applikation von 2,5 ml SonoVUE sind hier arterielles Anfluten und beginnender wash-out ab 30 sec post injectionem sichtbar. Die Raumforderung ist auch im Verlauf gut abgrenzbar.
Beurteilung: Nachweis einer filiasuspekten Raumforderung in Segment III
.


Kommentar: Auch hier findet sich eine Lebermetastase mit typischen Charakteristika eines raschen arteriellen Anflutens bei deutlicher Hypervaskularisation im Randbereich und portalvenös beginnendem Wash-Out.
Weiteres Bild-/Videomaterial:

Lebermetastasen (bei histologisch gesichertem malignen Melanom)



Untersuchung: Split-Mode (B-Bild rechts)
Gerät: SIemens Acuson S2000
Phase: arteriell
Lokalisation: Rechter Leberlappen
Untersuchung: Kontrastmittelsonographie
Gerät: SIemens Acuson S2000
Phase: portalvenös
Lokalisation: Rechter Leberlappen
Untersuchung: Kontrastmittelsonographie
Gerät: SIemens Acuson S2000
Phase: spätvenös
Lokalisation: Rechter Leberlappen
Untersuchung: Kontrastmittelsonographie
Gerät: SIemens Acuson S2000
Phase: spätvenös
Lokalisation: Rechter Leberlappen

Originalbefund: In der großen RF in Seg. 7 zeigt sich ab 14 sec pi. ein chaotisches Anfluten in großen Anteilen. Bereits ab ca. 60 sec. langsamer wash-out. Manche Areale zeigen eine Perfusion bis zum Untersuchungsende bei 180 sec pi.
Beurteilung: Bild einer malignen RF in Leberseg. 7, DD CCC
.


Kommentar: Diese untypisch große Metastase imponiert wie eine lebereigener Tumor (v.a. cholangiozelluläres Karzinom). In diesem Fall erbrachte erst die Leberpunktion die endgültige Diagnose eines hepatisch metastasierten malignen Melanoms.

Weiteres Bild-/Videomaterial:
Metastase eines malignen Melanoms. Gerät: Siemens Acusonn S2000, B-Bild. Blick auf den rechten Leberlappen
Patho_Metastase_Melanom_CT3

Untersuchung: B-Bild
Gerät: Siemens Acuson S2000
Lokalisation: Rechter Leberlappen
Untersuchung: Computertomographie
Schnittebene: Axial
Phase: Portalvenös

Lebermetastasen (bei histologisch gesichertem Gastrointestinalen Stromatumor, GIST)




Originalbefund: Leber: In Seg. VI eine ca. 18 mm große echoarme Filia. Nach Gabe eines KM-Verstärkers früharterielles Anfluten, rasches Auswaschen, Befund typisch für (hypervaskularisierte) Filia. Beim weiteren Durchmustern mindestens 2 weitere kleinere Filiae (Seg. IV, benachbart zur Gallenblase, Segment V). Große dysontogenet. Zyste im Lappenübergangsgebiet.


Kommentar: Hypervaskularisierte Metastasen mit bereits portalvenös deutlichem Auswaschphänomen. Die CT-graphisch sichtbare große paraösophageale Raumforderung mit Lymphadenopathie wurde punktiert, histologisch ergab sich ein GIST mit Mutation im C-KIT Gen worauf eine Therapie mit Imatinib eingeleitet wurde.

Weiteres Bild-/Videomaterial:
Patho_Metastasen_GIST_B-Bild1
Patho_Metastasen_GIST_CT

Untersuchung: B-Bild
Gerät: Siemens Acuson S2000
Lokalisation: Rechter Leberlappen
Untersuchung: Computertomographie
Schnittebene: Axial
Große paraösophageale Raumforderung (oben) mit Lebermetastasen (unten).