Gallenblasen-Polyp


Originalbefund:
Primärer diagnostischer Focus im Bereich des mutmaßlichen Gallenblasen-Polyps. Hier eingeschränkte Beurteilbarkeit auf Grund der geringen Größe des Befundes. Nach KM-Applikation kein eindeutiges früharterielles Anreichern, homogene Kontrastierung entsprechend der restlichen Gallenblasenwand, kein wash-out Phänomen. Somit KM-sonographisch kein H.a. Malignität.
Beurteilung: KM-sonographisch GB-Polyp ohne eindeutige Malignitätskriterien


Kommentar: Die Differenzierung zwischen Gallenblasen-Sludge/konkrementen auf der einen und Polypen/Neoplasien auf der anderen Seite durch Applikation von Kontrastmittel ist auch in den EFSUMB-Leitlinien aufgeführt1. Aufgrund des Größenwachstums des hier beschriebenen Gallenblasen-Polyps wurde vier Wochen später eine elektive Cholezystektomie durchgeführt, in der sich histologisch polypoides Gewebe mit geringgradiger Epitheldysplasie ergab.
Gallenblasenpolyp histologisch ohne Nachweis von Malignität
Untersuchung: B-Bild
Blick auf das Gallenblasenbett


Gallenblasen-Sludge (Ausschluss Polyp bzw. Malignom)


Originalbefund:
Nach Gabe eines Kontrastmittelverstärkers (Sonovue 5 ml + Flush) keinerlei Anfluten des KM im Bereich der wandadhaerenten echoreichen Binnenstruktur der Gallenblase, somit Befund gut vereinbar mit geformten Sludge.

Kommentar: Die Differenzierung zwischen Gallenblasen-Sludge/konkrementen auf der einen und Polypen/Neoplasien auf der anderen Seite durch Applikation von Kontrastmittel ist auch in den EFSUMB-Leitlinien aufgeführt2. Den kontrastmittelsonographischen Befund eines tatsächlichen Gallenblasenpolyps können Sie weiter oben sehen.
Patho_GB-Sludge_B-Bild1
Untersuchung: B-Bild-Sonographie.
Blick auf das Gallenblasenbett.